Wappen Sindelfingen

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  • Das Bus-Dilemma: reduziertes Konzept oder hohe Subvention (20.2.2017)
  • Sindelfinger Radhäusle, Beratung des Projektteams (20.2.2016)
  • Postareal: Beachtliche Resultate einer ersten Ideensammlung  (28.11.2015)
  • Baustellenbesichtigung durch den Gemeinderat, Tunnel bei Darmsheim (22.9.2015)

 


 

 

 

 

 

Das gesamte Vorhaben wird im Rahmen einer Initiative “Modellregion für nachhaltige Mobilität“ von der Region Stuttgart gefördert und bezuschusst und soll dann auch möglichst vielerorts die öffentlichen Räume “möblieren und funktional bereichern“. Federführend ist das Baudezernat der Stadt Sindelfingen, Projektpartner sind die Stadtwerke Sindelfingen, die Wirtschaftsförderung und der ADFC- (Fahrrad-)Verband Sindelfingen/Böblingen.

Radhäusle 1

Wenn das ein Rennrad mit teurem Zubehör wäre, sollte es besser geschützt sein.

Stellt man sich ein Fahrrad vor, das an einen Baum oder an einen Laternenpfahl gelehnt ist, so ist das ein ziemlich unauffälliger Gegenstand. Will man dieses Gerät aber wetterfest und diebstahlsicher einhäusen, resultiert eine voluminöse Kiste von etwa 1,20 m Höhe, mehr als 60 cm Breite und fast 2,0 Meter Länge. Bei einigen Entwürfen war man an einen Container für Streugut, einen Hundezwinger, oder bei Hochkant-Unterbringung gar an Dixiklos erinnert. Die Jury machte munter Gebrauch von der Einladung zu Verbesserungs- oder Verschönerungsvorschlägen, wie das ja in diesem “Charette-Verfahren“ auch üblich ist.

Auf einige Charakteristica konnte man sich im Vorfeld gut einigen: Holz als heimisches Material, Lamellenstruktur oder eine ähnliche unruhige Oberfläche, von der Graffiti-Künstler erfahrungsgemäß weniger angelockt werden, Stahltüre für den Mobilitätspass-Mechanismus. In fünf Monaten soll das Ergebnis der ganzen Bemühungen dann einen Probelauf gehen. Man darf gespannt sein. -sei-

 

 

 


 

Übrigens: ganz aktuelle Meldungen des Tages auf unserer Facebook-Seite.

 


 

Die Freien Wähler wollen auch noch andere Flüchtlingsunterkünfte in Sindelfingen besichtigen. -sei-


 

Postareal: Beachtliche Resultate einer ersten Ideensammlung

Die Stadt hat das so genannte Postareal gekauft. Nur die Post ist noch dort zur Miete. Auch sie möchte aber mit ihrem Paketdienst wegziehen. Seit langem überlegen die Bürger wie auch die amtlichen Stellen, was denn künftig auf diesem zentralen Gelände geschehen soll. Das grundsätzliche Vorgehen hat man  inzwischen festgelegt: Man wird einen Investor suchen, der dann ein Architekturbüro auswählen bzw. einen Wettbewerb ausschreiben soll. Und man muss sich natürlich für alle künftigen Schritte ein Vorschlagsrecht und das letzte Wort sichern.

Nachdem der grundsätzliche Weg vom Gemeinderat beschlossen wurde, hat die Stadtverwaltung am 28.11.2015 eine erste Ideenwerkstatt veranstaltet. Der Einladung folgten nur 16 Bürger, aber rund 40 Interessierte aus der Verwaltung und wenige Gemeinderäte. Zum Glück hatte man das Stuttgarter Institut Weeber und Partner mit der Organisation beauftragt. Sie kanalisierten professionell die schier ungeheure Fülle und Vielfalt der Ideen.

Mit Hilfe farbiger Schokoladen-Täfelchen wurden alle Besucher an fünf große Tische verteilt. Je ein Gesprächsleiter animierte jeden der 10 bis 12 Teilnehmer seines Tisches, seine wichtigsten Wünsche und Ansichten vorzutragen und dann mit Filzstift auf das große Papier-Tischtuch zu schreiben. Es wurde engagiert, zum Teil kontrovers diskutiert.  Ein Sprecher jeden Tisches stellte schließlich dem versammelten Gremium die wichtigsten der Vorschläge “seines“ Tisches vor.

Ideenwerkstatt: Wie soll das Postareal bebaut werden?

Ideenwerkstatt: Wie soll das Postareal bebaut werden?

In einer zweiten Runde der insgesamt vierstündigen Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer einen der während der Kaffeepause mit speziellen Themen versehenen Tische aussuchen. Da waren auf einem derselben Grundrisspläne des Areals ausgelegt, um neue Bauten und Grünflächen einzuzeichnen. Auf einem anderen waren unterschiedlich große Bauklötze bereitgestellt, um die Bebauungsideen dreidimensional darzustellen. An einem weiteren überlegte man die planerische Einpassung des Areals in die vorhandene Umgebung. Am vierten Tisch wurden Vorstellungen über die künftige Nutzung diskutiert, und am fünften hatte man sich sehr phantasiereich überlegt, wie die Bürger wohl in 20 Jahren über die Ergebnisse der gegenwärtigen Planung urteilen würden. Das Ergebnis der jeweiligen (immer noch fast zehnköpfigen) Tischrunde wurde dann wieder der ganzen Teilnehmerschaft vorgetragen. Alle Ideen wurden festgehalten und sollen später ausgewertet werden.

Der Berichterstatter erlaubt sich, ein freilich subjektives Resümee zu ziehen: Mehrheitsforderung war ein grüner Innenhof in der Mitte der Bebauung mit einer oder mit zwei Passagen quer durch das Projekt. Die

Randbebauung des Grundstücks könnte im Erdgeschoss rundum Arkaden haben, damit auch der Platz über den Gehsteigen ab dem 1. Obergeschoss genutzt und folglich der Innenhof größer werden kann. Das gesamte Gebäudekomplex soll markant sein, also einen “Erkennungswert“ aufweisen, also mit unterschiedlichen, gerne sogar sehr großen Höhen oder mit einem oder zwei (Wohn-) Türmen.

Bezüglich der Nutzung gab es den Vorschlag, ein exklusives Hotel mit Aussichtsplattform zu bauen, um Besucher in die Stadt zu locken. Die Mehrheit der Anwesenden stimmte allerdings für eine möglichst “bunte Nutzung“ des Areals durch die Bürger selbst. Für die Arkaden im Erdgeschoss gab es einen genialen Lösungsvorschlag: Man schaffe eine Art Markthalle, indem man alle Stände vom Marktplatz in die Arkaden verlegt und dort auch kleinere Imbissstuben, Coffeeshops und Ähnliches integriert, um die Aufenthaltsqualität an allen Werktagen rund um das Jahr hoch zu halten.

Ideenwerkstatt Postareal: Grundrisse überlegen

Ideenwerkstatt Postareal: Grundrisse überlegen

Im ersten und zweiten Obergeschoss könnten frequenzstarke Servicebetriebe, auch Restaurants untergebracht werden. Aber in den höheren Geschossen soll Wohnen in sowohl  kleinen wie auch in großen Einheiten vorgesehen werden. Hier muss eine vielgeschossige Höhe des Gebäudes für künftige Rentabilität sorgen, damit die Miete in den Arkadengeschäften bzw. der “Markthalle“ niedrig sein kann.

Eine geräumige Tiefgarage ist trotz hohen Grundwasserspiegels ein Muss. Und was wird dann mit dem Marktplatz? Die Aufenthaltsqualität wird aufgewertet zum Beispiel mit Delikatessständen, einem gläsern überdachten Umgang vor den Geschäften und einem Kinderspielplatz, begehbarem Schachbrett und ähnlichen Betätigungsmöglichkeiten.

Beim Weggehen beurteilten die Teilnehmer fast alle per Klebe-Smiley-Marke die Veranstaltung als sehr gelungen.    -sei-

 

 

 


 

Ehrenamtspreis des Kreises für Hasso Bubolz

Am 5.10.2015 erhielt unser Mitglied Hasso Bubolz den Ehrenamtspreis des Kreises anlässlich des Ehrenamtsempfangs 2015 des Landkreises Böblingen verliehen. Wir freuen uns mit ihm. Die Auszeichnung ist durch seine zahlreichen Verdienste im Ehrenamt voll gerechtfertigt. Wir veröffentlichen hier die Laudatio von Dr. Tobias Brenner, die die bewundernswert vielen ehrenamtlichen Aktivitäten von Hasso Bubolz würdig herausstellt.

Feuerwhrehrenamtsempfang 2015

Feuerwhrehrenamtsempfang 2015 (von links: Hasso Bubolz, Dr. Tobias Brenner, Landrat Bernhard

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrter Herr Bubolz,  Feuerwehr Ehrenamtsempfang

Ehrungen haben Sie ja schon viele erfahren: Vom Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Sindelfingen über das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Sindelfingen – zu einer der letzten Ehrung mussten Sie sich gar eine neue Uniform anschaffen.

Und nun den Ehrenamtspreis des Landkreises Böblingen – immerhin ist dafür keine neue Uniform erforderlich!

Bei einem Leben für die Allgemeinheit, für das Ehrenamt, für die Feuerwehr im Kreis ist die heutige Ehrung geradezu zwangsläufig.   Was könnte das Wirken von Hasso Bubolz besser charakterisieren als die Worte unseres alten Weggefährten Hans Klemm. Von mir auf Hasso Bubolz angesprochen, meinte der ehemalige Sindelfinger Feuerwehrkommandant nur, ich zitiere: „Ein 150prozentiger Feuerwehrler, ein 150prozentiger Darmsheimer und in Darmsheim wohl der beliebteste Mann – und das auch zu recht“- Zitatende.

Mehr Anerkennung und Respekt, noch dazu aus dem Munde eines „Roten“, geht kaum!

Bereits mit 19 Jahren engagierte sich Hasso Bubolz ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Sindelfingen, wurde alsbald zum Schriftführer und Ausschussmitglied gewählt, ein Amt, das er 10 Jahre ausübte. Nebenbei war er der entscheidende Mitorganisator des 100jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr und des Kreisfeuerwehrtages 1980. Nicht nur hier zeigte er sich als geschickter Organisator mit ausgeprägter Fähigkeit zum Delegieren sowie als Mann der Tat und schneller Entschlüsse. Dies ebnete ihm auch den Weg in Führungsverantwortung – auch wenn etwas neidische Feuerwehr-Kameraden dafür eher seine stets repräsentative und staatsmännische Begleitung der Festdamen verantwortlich machen.

Jedenfalls kann man seine erfolgreiche 20jährige Arbeit als Abteilungskommandant und seine zusätzliche 5jährige Tätigkeit als stellvertretender Stadtbrandmeister nicht genügend hervorheben.

Vom Feuerwehr-Virus geradezu infiziert leitet er nun seit 5 Jahren als Obmann die Feuerwehraltersabteilungen des Kreises Böblingen und seit 3 Jahren wirkt er in diesem Bereich auch als stellvertretender Landesobmann, nachdem er maßgeblich das Projekt „65+“ des Innenministeriums geprägt hat und sich damit gewissermaßen selbst ein Denkmal gesetzt hat, ein Projekt, bei dem es darum ging, das Wissen und die Erfahrung der Feuerwehr-Senioren für die Einsatzabteilungen fruchtbar zu machen.

Als ob die Feuerwehr nicht genug wäre, übernahm er 2008 den Vorsitz des TV Darmsheim und engagiert sich auch kommunalpolitisch: seit 2004 ist er für die „Freien Wähler“ Ortschaftsrat in Darmsheim und seit 2009 Stadtrat in Sindelfingen und derzeit auch amtierender Ortsvorsteher in seinem Darmsheim. Unglaublich, was das alles an Abenden und Wochenenden, was das alles an Besprechungen, Sitzungen, Versammlungen und Übungsdiensten kostet!

Lieber Hasso Bubolz, Sie haben den größten Teil Ihres Lebens in den Dienst des Nächsten und unserer Gesellschaft gestellt und das mit der Ihnen eigenen unaufdringlichen, bescheidenen und humorvollen Art und sind so zum Vorbild geworden

Im Namen des Landkreises Böblingen: Respekt und Anerkennung! Sie haben sich um den Kreis und seine Menschen mehr als verdient gemacht!

Sehr geehrte Damen und Herren, auch das zeichnet Hasso Bubolz aus: Wegen der – bei einem derartigen Engagement – notwendigen längeren Abwesenheitszeiten von zuhause, versucht er seine Frau, wenn immer möglich, mitzunehmen und Sie, verehrte Frau Bubolz, versuchen Ihren Mann, wann immer möglich, zu begleiten und zu unterstützen. Dafür nicht minder großen Respekt und Anerkennung!“.

 

 


 

Baustellen besonders für Kinder und Schüler

Am 22.9.15 fand die traditionelle Baustellenbesichtigung des Sindelfinger Gemeinderats statt. Der Fortgang von Projekten in der Langen Straße 17 in der Altstadt, auf dem Flugfeld, beim Glaspalast und am Tunnel für die Ortsumfahrung Darmsheims wurde demonstriert und zum Teil direkt besichtigt. In den Tunnel selbst konnten die Gemeinderäte aus Sicherheitsgründen nicht einfahren. Es herrschte gerade Schutterbetrieb, da kurz zuvor gesprengt worden war. Aber sie erfuhren viele Einzelheiten:

Zunächst wird nur die obere Hälfte des Tunnels herausgesprengt (Kalottenvortrieb). Die Wände werden mit Stahlbögen und Spritzbeton gesichert. Beim Haupttunnel ist man dabei gerade schon fast bis zur Tunnelmitte vorgedrungen, wo er bald mit dem von Westen kommenden Rettungsstollen verbunden wird. Anfang nächsten Jahres wird der Rohbau fertig sein. Unfälle gab es bislang keine. Das freut besonders die Tunnelpatin Beate Meyer, die ja auch die 2. Vereinsvorsitzende der Freien Wähler Sindelfingen ist. sei

 

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Besonders hervorzuheben ist, dass vier der insgesamt 8 besichtigten Bauvorhaben Projekte für Kindergärten und Schulen betrafen. Das unterstreicht, dass die Stadt weiterhin gezielt und massiv in diesen Bereich investiert. Für die 4 besichtigten Vorhaben und ihre Außenanlagen werden allein 18,317 Millionen Euro bereitgestellt. Die Freien Wähler unterstützen alle Bemühungen um die Verbesserung der Bedingungen für Kinder und Jugendliche an vorderster. -sei-

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Haushaltsdebatte im Gemeinderat am

Hier finden Sie die Haushaltsrede von Ingrid Balzer für die Freien Wähler.


Grundsätzliches: Vor jedem neuen Jahr sollte die Verwaltung den Umfang des künftigen Haushalts festlegen, also alle voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben im kommenden Jahr darstellen. Diese Terminierung in das alte Jahr ist in Sindelfingen nicht ordentlich darstellbar, weil der größte Steuerzahler der Stadt erst kurz vor Weihnachten bekannt gibt, wie viele Steuern er vermutlich zu zahlen haben wird, mit welchen Einnahmen die Stadt also rechnen kann. -sei-

 

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