Einige Vertreter der Freien Wähler Sindelfingen trafen sich am vergangenen Mittwoch in der Sportwelt mit Vertretern der IG Sport und dem Sindelfinger Sportamtsleiter Christian Keipert.  Der Anlass: die Freien Wähler wollten wissen: „Wo drückt der Schuh?“.

Gesprächsgrundlage war zunächst die Rückmeldung einer Umfrage der IG Sport an die ihr angeschlossenen Vereine.

Die Gesamtsituation in Sindelfingen wird dabei als gut betrachtet. Die Beurteilung der nichtsportspezifischen Anforderungen, jedoch fällt schlechter aus. Im Klartext meint dies, die immer größer werdenden Hürden durch zunehmende Bürokratisierung und aktuell die Umsetzung der neuen DSGV.  Einig war man sich darüber, dass dies nicht nur die Sportvereine, sondern auch kulturschaffende und soziale Vereine betrifft.

Die Forderung nach Einrichtung einer Beratungsstelle für Vereine in rechtlichen, steuerlichen und organisatorischen Belangen auf kommunaler Ebene, war ein Wunsch, der nicht nur von der IG Sport kam, sondern den auch die Freien Wähler bereits intern diskutiert hatten. Dieser Sache wird man nun nachgehen u.a. auch, weil man hofft damit auch zukünftig wieder mehr Ehrenamtliche zu finden, die sich der Sache wegen in die Vereine einbringen wollen.

Den immer höheren bürokratischen Anforderungen an das Ehrenamt entgegenzuwirken, wird in den Sportvereinen vielfach dadurch gelöst, dass vermehrt Hauptamtliche eingesetzt werden, was wiederum die Frage der Bezahlbarkeit für alle aufwirft.

Anders als beispielweise vor 10 Jahren ist man mit den Finanzen und der Situation der Sportstätten aber zufrieden.

Beate Meyer


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